• Was kommt danach?

    Trailer: Über Zukunftsfragen und Robert Jungk

    Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen versteht sich als Ort des
    kritischen Zukunftsdiskurses, der Bildung, der Begegnung und des
    Austauschs zur Förderung vielfältiger Zukünfte. Als Einrichtung in der
    Tradition Robert Jungks steht sie für die Fähigkeit, Wissen und Themen
    unvoreingenommen und kritisch aufzugreifen. Deswegen gelingt es ihr,
    Menschen mit unterschiedlichen Weltsichten, Interessen und Berufen zu
    einem Dialog über eine Vielzahl von zukunftsrelevanten Themen zu
    gewinnen.

    Über die Frage, ob und wie Corona das Klima veränderte

    Wir haben Gunter Sperka, den Klimaschutzkoordinator des Landes und
    Leiter der Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit, gefragt, wie sich
    die Corona-Krise auf den Ausstoß von Treibhausgasen ausgewirkt hat. Er
    hat die verfügbaren Daten analysiert, die während er Lockdowns, während
    der Wiedereröffnung und zuletzt angefallen sind. Und er hat
    internationale Erfahrungen studiert. Bei der Montagsrunde wird er ein
    Zwischenfazit ziehen. Rettet uns Corona? Wurden wir wenigsten ein wenig
    klüger? Oder bleibt der zu erklimmende Berg des Klimaschutzes so hoch,
    wie er immer aussah? Und was kommt (zumindest in Konturen) danach?

    Über Qualitätsjournalismus in Zeiten von sozialen Medien

    Medien stehen unter vielfältigem Druck: Printauflagen unter Druck,
    geschürtes Misstrauen, weniger Zeit für Recherche, die Konkurrenz der
    sozialen Medien. Was bedeutet dies alles für die Qualität des
    Journalismus? Eva Linsinger kennt die Entwicklungen der vergangenen
    Jahrzehnte genau.
    Als Leiterin der Innenpolitik des Magazins „profil“ reflektiert sie in
    dieser Montagsrunde, was es heute noch bedeutet, wenn man
    „Qualitätsjournalismus“ anbieten will.

    Über künstliche Intelligenz

    Die Zukunft steht nicht fest. Zukunftsforschung arbeitet daher gerne mit
    plausiblen Szenarien. Klaus Burmeister ist einer der wichtigsten
    Zukunftsforscher des deutschsprachigen Raumes. Gemeinsam mit einem Team
    hat er für das anerkannte Fraunhofer-Institut und gefördert vom
    deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung sechs Szenarien
    durchgedacht, wie der Einsatz künstlicher Intelligenz unsere Arbeitswelt
    bis 2030 verändern wird.

    Klaus Burmeister ist Gründer von Z_punkt und Head des foresightlabs. Der
    gelernte Starkstromelektriker war nach seinem Studium der Politologie
    an der Freien Universität Berlin, am Institut für Zukunftsstudien und
    Technologiebewertung (IZT) sowie beim Sekretariat für Zukunftsforschung
    (SFZ) tätig. Seit zwei Jahrzehnten beschäftigt er sich mit zukünftigen
    Herausforderungen und Innovationen für Wirtschaft und Gesellschaft.