Die (Politische) Bildung setzt sich mit Rassismus auseinander. Das tut sie nicht erst seit wenigen Jahren. Jahrzehntelang wurden Erfahrungen gesammelt. Immer wieder stellte sich heraus, dass man die Herangehensweise ändern muss. Geht es darum, Defizite oder Nachteile der diskriminierten Menschen auszugleichen? Geht es darum, Menschen von rassistischen Denk- und Handlungsweisen abzubringen? Oder geht es darum, zu verstehen, dass Rassismus in unserer Gesellschaft strukturell vorhanden ist?
Lara Möller thematisiert ausgewählte Zugänge der rassismuskritischen Politischen Bildung und gibt einen Einblick in aktuelle Erkenntnisse in diesem Feld.
Lara Möller ist Politikwissenschaftlerin und befindet sich derzeit als Postdoc Universitätsassistentin in ihrer Habilitationsphase. Derzeit ist sie Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGPB) und Rechnungsprüferin des Verbandes Wissenschaftlicher Gesellschaften Österreichs (VWGÖ). Darüber hinaus gründete sie die Sektion Politikdidaktik in der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW), ist deren Sprecherin und war bis Dezember 2021 stellvertretende Vorsitzende des ÖGPW-Vorstands.
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Waltraud Langer ist die neue Landesdirektorin des ORF in Salzburg. Im Gespräch fragen wir sie, welche Initiativen und Schwerpunkte sie für ihre Arbeit in Salzburg plant. Gerade in Zeiten der Pandemie kam dem ORF eine besondere Rolle zu. Wie aber positioniert sich der ORF im Kontext der zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung? Verschärft sich das Infragestellen des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks in Österreich, oder lassen wir die Debatte hinter uns? Und wie verändert sich der ORF im neuen Wettbewerb mit den Digitalmedien?
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Kaum jemand ist nicht überzeugt, dass wir zur Zeit eine Krise erleben. Die Klimaerwärmung, die Pandemie oder die gesellschaftliche Polarisierung werden als wichtige Merkmale genannt. Wir wollen in dieser Montagsrunde diese Krise historisch einordnen. Die Soziologin Sabine Haring-Mosbacher von der Universität Graz forscht zu diesen längeren Zeiträumen. Deswegen haben wir sie eingeladen, unser aktuelles Krisenempfinden vor dem Hintergrund anderer Perioden der jüngeren Geschichte zu analysieren.
Input: Sabine Haring-Mosbacher / Universität Graz
Die Veranstaltung ist gefördert von der „Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung“.
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Wolfgang Aschauer und Janine Heinz (beide Universität Salzburg), die seit Beginn gemeinsam die Salzburger Autoritarismusstudien konzipieren und durchführen, versuchen, auf folgende zentrale Fragestellungen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Salzburg empirisch fundierte Antworten zu geben: Wie haben sich autoritäre und antiegalitäre Haltungen der Salzburger Bevölkerung während der Corona-Krise verändert? Gibt es Verschiebungen innerhalb des autoritären Syndroms und nehmen Projektion und Verschwörungsmentalität zu? Zeigt sich bei antiegalitären Einstellungen eine stärkere Hinwendung zur Solidarität mit benachteiligten Gruppen, weil wir alle im selben Boot sitzen und gleichermaßen von der Pandemie betroffen sind? Wie stark sind aktuelle Spaltungslinien zwischen Ungeimpften und Geimpften in der österreichischen Gesellschaft? Und sehen sich Impfskeptiker:innen als die neuen Anti-Autoritären? Wie unterscheiden sich ihre Positionen von (vormals) rechtsautoritär eingestellten Milieus, mit denen sie sich Seite an Seite gegen die massiven Eingriffe des Staates positionieren?
Zu den JBZ-Arbeitspapieren: https://jungk-bibliothek.org/category/jbz-arbeitspapiere/ Mehr Informationen: https://jungk-bibliothek.org/
Der Klimawandel nimmt seinen Lauf. Die Menschheit beginnt die Folgen abzuschätzen. Auch die Finanzmärkte sind betroffen. Welchen wirtschaftlichen Risiken stehen wir gegenüber? Was bedeutet dies für die Finanzmärkte? Schon jetzt gibt es dazu Studien. Wolfgang Pointner von der Österreichischen Nationalbank setzt sich mit diesen Fragen auseinander. Gerade die Risiken für Österreich stehen im Mittelpunkt seine Aufmerksamkeit. Er wird den Stand der Forschung berichten und für die Diskussion zur Verfügung stehen.